Die Pfalz ist mit ca. 23.000ha Rebfläche Deutschlands zweitgrößtes Weinanbaugebiet. Hier findet man eine schier unüberschaubare Anzahl von Lagen und Winzern mit einfachen Tischweinen, aber auch Spitzenweingüter, die für ihren Spätburgunder oder Riesling manchmal sehr hohe Preise erzielen.

Klaus Hilz prüft das Mostgewicht seiner Trauben

Wir sind letzten Sommer bei einem eher zufälligen Stop im pfälzischen Dirmstein auf das Weingut Klaus Hilz gestoßen, dessen Weine uns auf Anhieb begeistert haben. Klaus Hilz übernahm das seit 1927 bestehende und zum Weinbaubereich Mittelhaardt gehörende Weingut von seinen Eltern und bewirtschaftet die 30ha Rebfläche seit 1989. Wenngleich nicht bio-zertifiziert, achtet er sehr genau darauf, möglichst wenig Chemie im Weinberg einzusetzen und Reben und Wein so schonend wie möglich zu behandeln. Der Erfolg und die Qualität seiner Weine geben ihm Recht.

 

Zu seinen besten Einzellagen gehören u.a. der Dirmsteiner Mandelpfad mit seiner Kalksteinunterlage und der hochporösen Lößauflage sowie der Dirmsteiner Herrgottsacker. Aus seinem kerngesundem Traubengut vinifiziert er saftige Grauburgunder, elegant mineralische Rieslinge und hocharomatische Rotweine für Weinliebhaber und auch für die Freunde des unkomplizierten Genusses. Unsere Selektion für Sie aus dem Portfolio von Klaus Hilz besteht aus neun charaktervollen Weiß- und Rotweinen mit einem unschlagbaren Preis/Genuss-Verhältnis.

Vollreife Trauben sorgen für Spitzen-Weine

  • 2009 Grauer Burgunder Spätlese trocken Dirmsteiner Herrgottsacker: Ele- ganter Schmelz und ein Hauch von tropischen Früchten prägen diesen Wein.
  • 2009 Grauer Burgunder Spätlese halbtrocken Dirmsteiner Herrgottsacker: Durch ein wenig Restzucker noch etwas fruchtiger als sein trockenes Pendant.
  • 2009 Riesling Spätlese trocken Dirmsteiner Auf der Kanzel “Alte Reben 44″: Mineralisch-saftig mit viel „Biß“ kommt dieser Spitzen Riesling aus 44 Jahre alten Rebstöcken daher.
  • 2009 Weißer Burgunder Spätlese trocken Großkarlbacher Osterberg “Alte Reben 39″: Elegant, feinfruchtig mit dem Duft von Aprikose (!) und Limette.
  • 2009 Rivaner feinherb Dirmsteiner Mandelpfad: Fruchtig-frisch mit dezenter Würze. Ein typischer Rivaner eben. Die Rebsorte ist auch bekannt auch unter dem Namen Müller-Thurgau.
  • 2007 Dornfelder trocken Dirmsteiner Mandelpfad “Großes Holzfass”: Einer der besten Dornfelder, die wir je getrunken haben. Weich und füllig durch Holzfasslagerung ist dieser Wein der ideale Begeliter für Wildgerichte oder kräftigen Käse.
  • 2008 Dornfelder feinherb Dirmsteiner Mandelpfad:Mit milder Säure und kirschfruchtig ist dieser feinherbe, mit etwas Restzucker belassene Dornfelder die Wahl für Genießer, die keine trockenen Weine mögen.
  • 2007 Spätburgunder trocken Dirmsteiner Herrgottsacker “Großes Holzfass”:  Wie auch der trockene Dornfelder wurde der Spätburgunder im großen Holzfass ausgebaut. Dies verleiht ihm zusätzliche Struktur und macht ihn zum Essensbegleiter auch für Gerichte mit kräftigen Saucen.

    Erntezeit in der Pfalz

  • 2009 Gewürztraminer Auslese Dirmsteiner Mandelpfad: Kaufen Sie diesen Wein und legen ihn noch zwei bis drei Jahre in den Keller! Oder, falls Sie solange nicht warten wollen – geben Sie ihm nach dem Öffnen etwas Luft und nehmen Sie nicht zu große Gläser. Der Wein hat noch Entwicklungspotential. Er macht jedoch auch jetzt schon Spaß und kann gut mit Käse kombiniert werden. Probieren Sie ihn einmal mit Saint Agur Blauschimmel-Käse auf kräftig-saftigem Schwarzbrot mit etwas Quittengelee. Ein echtes Erlebnis!

Alle Weine aus dem Weingut von Klaus Hilz finden Sie hier.