Von den vielen Weinbauregionen in Norditalien ist das Valpolicella östlich des Gardasees wohl eine der bekanntesten. Hier werden nicht nur die einfachen Trinkweine gleichen Namens vinifiziert, sondern auch große Weine wie der Amarone oder der Recioto.
Der „kleine Bruder“ des Amarone ist der Valpolicella Classico Ripasso, der aus den Trauben der Sorten Corvina, Molinara und Rondinella gekeltert wird. Nach der ersten Gärung werden noch einmal Trester (bereits abgepresste Traubenschalen) des edlen Amarone und Recioto beigegeben, die dem Ripasso seine beerige Frucht und Tiefgründigkeit verleihen. 12 Monate im Barrique (kleines Holzfass) geben ihm zusätzlichen Charakter – mit zarten Vanilletönen und einer weichen samtigen Struktur.
Martino Biscardo und seinem Team von Tenimenti ist hier ein Wein gelungen, der den Vergleich mit wesentlich teureren Gewächsen nicht zu scheuen braucht. Der Valpolicella Classico Ripasso „San Paolo“ – ein Wein, wie geschaffen für lange Winterabende vor dem Kamin. Außerdem lässt er sich gut mit Wildgerichten, kräftigen Speisen mit rotem Fleisch und würzigem italienischen Hartkäse kombinieren.
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