content top

Wein des Monats: Valpolicella Classico Ripasso D.O.C. „San Paolo”

Castello im Valpolicella

Von den vielen Weinbauregionen in Norditalien ist das Valpolicella östlich des Gardasees wohl eine der bekanntesten. Hier werden nicht nur die einfachen Trinkweine gleichen Namens vinifiziert, sondern auch große Weine wie der Amarone oder der Recioto.

Der „kleine Bruder“ des Amarone ist der Valpolicella Classico Ripasso, der aus den Trauben der Sorten Corvina, Molinara und Rondinella gekeltert wird. Nach der ersten Gärung werden noch einmal Trester (bereits abgepresste Traubenschalen) des edlen Amarone und Recioto beigegeben, die dem Ripasso seine beerige Frucht und Tiefgründigkeit verleihen. 12 Monate im Barrique (kleines Holzfass) geben ihm zusätzlichen Charakter – mit zarten Vanilletönen und einer weichen samtigen Struktur.

Corvina, die Basis für den Valpolicella

Martino Biscardo und seinem Team von Tenimenti ist hier ein Wein gelungen, der den Vergleich mit wesentlich teureren Gewächsen nicht zu scheuen braucht. Der Valpolicella Classico Ripasso „San Paolo“ – ein Wein, wie geschaffen für lange Winterabende vor dem Kamin. Außerdem lässt er sich gut mit Wildgerichten, kräftigen Speisen mit rotem Fleisch und würzigem italienischen Hartkäse kombinieren.

Sie erhalten diesen Wein auch zum Sonderpreis als 5+1 Aktion versandkostenfrei bis 31.10.2010 (oder solange der Vorrat reicht) in unserem Shop.

Mehr

Weinwisser: Wie wird eigentlich Roséwein hergestellt?

Roséweine gewinnen zunehmend an Beliebtheit. Ob deutscher Weißherbst oder der edle französische Tavel, fast jede Weinregion in Europa und Übersee bietet dem Weinliebhaber mittlerweile verschiedene Geschmacksrichtungen und Weine vom Winzer bis hin zu den Markenprodukten der großen Kellereien. Doch wie wird dieser beliebte Wein eigentlich hergestellt?

Roséweine werden aus Rotweintraubensorten hergestellt. Je länger eine Rotweintraube wie etwa der Spätburgunder auf der Maische liegt, d.h. die Traubenschalen haben noch Kontakt mit dem Saft, desto intensiver wird die Farbe des künftigen Weines. Entweder werden die Trauben unzerkleinert direkt abgepresst oder sie liegen noch einige Tage auf der Maische. Im ersten Fall gibt es einen sehr hellen Rosé wie z.B. einen typischen Weißherbst. Eine weitere Art der Rosé Herstellung ist die sogenannte Saignée Methode, bei der nur der Saft der Rotweintrauben, der ohne Pressung (nur durch das Eigengewicht der Trauben) entsteht, zu Rosé verarbeitet wird.

Das Verschneiden von Weißwein und Rotwein zu einem Rosé ist nicht oder nur in Einzelfällen erlaubt. Ein solcher Sonderfall wäre der im südbadischen Raum bekannte „Badisch Rotgold“, der allerdings nicht die Bezeichnung Rosé tragen darf. Im Rahmen der EU Gesetzgebung gibt es allerdings Bestrebungen Verschnitte in ganz Europa als Rosé zuzulassen. Während viele Roséweine aus verschiedenen Rebsorten bestehen, muss der Weißherbst zu 100% aus einer Rotweinrebsorte gekeltert sein (z.B. Spätburgunder oder Portugieser).

Waren noch vor 20 Jahren hauptsächlich die Roséweine aus der Provence bekannt, so sind in den letzten Jahren etliche andere Weinregionen mit dieser Weinart am deutschen Markt vertreten. Ein gutes Preis/Genussverhältnis bieten auch Rosés aus Italien und die Rosés aus Spanien, die Sie neben anderen leckeren Tropfen bei den Weinempfehlungen in unserem Shop finden. Oder greifen Sie beim spanischen Wein-des-Monats-Rosé-Paket zum Spezialpreis zu.

Preis gültig bis 31.07.2010 oder solange der Vorrat reicht.



Mehr